Wenn KI Berater ersetzt – was das für die Zukunft professioneller Dienstleistungen bedeutet

Die Nachricht klingt nach Science-Fiction, ist aber längst Realität: Die renommierte Strategiefirma Crafted hat einen großen Schritt gewagt und ersetzt einen wesentlichen Teil ihrer klassischen Berater durch KI-Agenten. Was auf den ersten Blick wie ein Kostenoptimierungsschritt wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Vorreiterstrategie für eine neue Art des Denkens in professionellen Dienstleistungen. Es geht nicht um bloßen Ersatz von Personal – sondern um die Neudefinition von Beratung.

Die Agenten übernehmen – nicht nur repetitive Aufgaben

Laut dem Artikel in Capital (2024) hat Crafted intern ein System aus verschiedenen KI-Agenten aufgebaut – spezialisierte, automatisiert agierende Einheiten, die gemeinsam Beratungsprojekte durchführen. Jeder Agent übernimmt dabei klar definierte Rollen: von der Recherche über die Analyse bis hin zur Entwicklung von Entscheidungsvorlagen. Und das in einem Bruchteil der Zeit, die ein menschliches Team benötigen würde.

Während klassische Beraterteams teilweise Wochen für Analysen benötigen, erstellt das KI-basierte System fundierte Empfehlungen innerhalb weniger Stunden. Die Konsequenz: Crafted kann mit demselben Ressourcenaufwand deutlich mehr Projekte gleichzeitig bedienen – ohne dabei an Qualität zu verlieren.

Was heißt das für menschliche Berater – und für Unternehmen allgemein?

Natürlich ersetzt KI keine menschliche Kreativität oder Empathie – aber sie übernimmt einen Großteil der kognitiven Standardarbeit, die Beratung traditionell teuer und zeitaufwendig macht. Das verändert die Anforderungen an Berater fundamental: Statt selbst Präsentationen zusammenzustellen, müssen sie KI-Ergebnisse kritisch prüfen, interpretieren und moderieren. Soft Skills, Kontextverständnis und unternehmerisches Denken werden wichtiger denn je.

Gleichzeitig zeigt das Beispiel: Unternehmen müssen sich darauf einstellen, dass Dienstleistungen, die früher nur von hochbezahlten Experten erbracht werden konnten, zunehmend automatisierbar werden. Auch in Bereichen wie Finance, Accounting oder Legal.

Was bedeutet das für CFOs, Controller und andere Fachfunktionen?

Die Entwicklung betrifft nicht nur Beratungsunternehmen. Auch inhouse steigen die Erwartungen: Wie schnell können wir eine Szenarienanalyse vorlegen? Wie verlässlich sind unsere strategischen Empfehlungen? Wie gut können wir mit internen Stakeholdern zusammenarbeiten, wenn Geschwindigkeit und Effizienz durch KI massiv zunehmen?

Fachbereiche wie Controlling, Treasury oder Tax sind zunehmend gefordert, selbst Teil der Veränderung zu werden – nicht durch Coding-Kenntnisse, sondern durch das Verständnis, wie man KI sinnvoll orchestriert und in die eigenen Entscheidungsprozesse einbettet.

Unterstützung durch rollenbasierte Prompts – so bleiben Sie relevant

Genau an diesem Punkt setzen die ao-aiprompts an. Die Prompt-Bibliothek bietet Ihnen rollenbasierte Vorlagen für Ihre tägliche Arbeit – ob als CFO, Controller oder Steuerexperte. Ziel ist es nicht, Menschen zu ersetzen – sondern sie durch intelligentes Prompting effizienter, analytischer und strategischer arbeiten zu lassen.

Sie müssen dafür kein KI-Experte sein. Die Prompts liefern direkt anwendbare Denkstrukturen, Methodenlogiken und Analysen – vom Working Capital Management bis zur M&A-Validierung. Gerade in einer Welt, in der KI-Agenten bereits Projekte durchführen, ist der Schlüssel zum Erfolg nicht mehr, ob Sie KI nutzen – sondern wie strukturiert, effizient und reflektiert Sie es tun.


Quellenangabe:
Capital Redaktion (23. Mai 2024): Künstliche Intelligenz: Diese Strategiefirma ersetzt ihre Berater durch KI-Agenten, capital.de

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