Seit dem Siegeszug von ChatGPT Ende 2022 verändert sich das Rechnungswesen rasant. Was früher als technologische Spielerei galt, entwickelt sich zunehmend zu einem ernstzunehmenden Effizienz- und Innovationswerkzeug – insbesondere durch Generative KI (GenAI).
Ein aktueller Case Report der Universität Hongkong zeigt anhand realer Entwicklungen, wie Buchhalter:innen, Wirtschaftsprüfer:innen und Steuerberater:innen heute konkret mit KI arbeiten – und wo die Chancen und Risiken liegen.
Status quo: KI ist da – aber der Umgang ist unsicher
Während einige Unternehmen KI proaktiv einsetzen und intern Schulungen anbieten, untersagen andere wie PwC Australien ihren Mitarbeitenden sogar ausdrücklich den KI-Einsatz im Mandatskontext. Der Grund: Daten- und Haftungsrisiken.
Gerade im Bereich Accounting ist das Risiko hoch, wenn etwa Finanzdaten ungeprüft in öffentliche Chatbots eingespeist oder automatisch erzeugte Analysen ungefiltert übernommen werden.
Wo GenAI heute konkret eingesetzt wird
Die Studie nennt zahlreiche Anwendungsfälle für generative KI in der Buchhaltung, u. a.:
- Automatisierte Erstellung von Finanzberichten (GuV, Bilanz)
- Budgetplanung und Forecasting durch Analyse vergangener Daten
- Unterstützung bei der „Know-Your-Client“-Prüfung durch Webanalyse
- Generierung von Textbausteinen und Kommentaren für Audit-Reports
- Datenverarbeitung in Excel, Google Sheets und ERP-Systemen
- Visualisierung und Aufbereitung von Zahlen in Präsentationen
Diese Anwendungen sparen Zeit, reduzieren manuelle Fehler und ermöglichen sogar Einsteiger:innen oder Teilzeitkräften, komplexe Vorgänge schneller zu überblicken.
Aber: Kein Einsatz ohne Prüfverantwortung
So viel Potenzial – doch es gibt klare Grenzen:
- Datenlecks: Öffentliche Chatbots speichern Nutzereingaben teilweise oder verwenden sie für Trainingsdaten.
- Falsche Antworten: Auch GPT-4 hat in CPA-Tests nicht fehlerfrei abgeschnitten.
- Regulatorisches Risiko: Besonders bei börsennotierten Unternehmen und in der Steuerberatung können fehlerhafte KI-Antworten zu Rechtsfolgen führen.
Deshalb ist ein sicherer und strukturierter Einsatz entscheidend.
Unternehmenslösungen & sichere Frameworks
Laut dem Report entstehen derzeit vermehrt KI-Plattformen mit Enterprise-Schutz, z. B. ChatGPT Enterprise oder Microsoft Copilot, die:
- Daten nicht für Training verwenden
- Verschlüsselte Übertragungswege bieten
- Zugriffsrechte und Rollenmodelle unterstützen
Diese Lösungen sind jedoch technisch anspruchsvoll und erfordern Schulung – insbesondere im Prompt Design.
Dein Vorteil: Rollenbasierte Prompt-Vorlagen
Genau hier setzen deine strukturierten Prompts an. Sie ermöglichen Fachkräften in Finance und Accounting:
- Sofortige Nutzung ohne Prompt-Wissen
- Sicherheit durch vorgegebene Prüf- und Validierungsstrukturen
- Fokus auf relevante Aufgaben in ihrer Rolle, z. B.:
| Rolle | Anwendungsbeispiel |
|---|---|
| Anlagenbuchhaltung | Automatisierte Prüfung von Buchungsläufen |
| Debitoren-/Kreditorenbuchhaltung | Analyse offener Posten, Kommentierung von Mahnungen |
| Lohnbuchhaltung | Formulierung von Auswertungen, DSGVO-konforme Auskunft |
| Controller:innen | Kommentierung von Monatszahlen, KPI-Bewertung |
| Steuerberatung | Prüfung von Sachverhalten, Steuerliche Einschätzungsvorlagen |
Fazit: Wer KI nutzen will, braucht Systematik – und Verantwortung
Der Einsatz von generativer KI im Accounting ist keine Spielerei mehr – sondern ein potenzieller Produktivitätsbooster mit Risiken. Unternehmen, die klare Frameworks schaffen und ihre Mitarbeitenden gezielt befähigen, werden die Technologie sicher, effizient und strategisch nutzen können.
Deine Prompt-Vorlagen helfen dabei, diesen Weg abzukürzen: Sie geben Struktur, verringern Risiken und machen KI greifbar – besonders für mittelständische Kanzleien, Buchhaltungsabteilungen und Steuerberatungsteams.
Quelle:
Xu Li & Ramée Liu (2023): ChatGPT and Generative AI in Accounting, Asia Case Research Centre, The University of Hong Kong.
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