Jensen Huang, CEO von Nvidia, nennt ChatGPT seinen persönlichen Tutor. Marc Benioff, CEO von Salesforce, nutzt es als „Therapeuten“. Was zunächst amüsiert, offenbart eine zentrale Wahrheit: KI ist längst Chefsache – und zwar ganz praktisch.
Im Rahmen des Dreamforce-Events im September 2024 diskutierten Huang und Benioff offen über ihre tägliche Nutzung von ChatGPT. Ihre Einsichten zeigen: Wer KI versteht, nutzt sie nicht nur operativ, sondern strategisch – als Denkpartner.
ChatGPT als persönlicher Tutor – Lernen auf CEO-Niveau
Huang schildert, dass er ChatGPT gezielt einsetzt, um:
- komplexe Themen zu durchdenken
- neue Sachverhalte schneller zu verstehen
- Probleme zu strukturieren und reflektiert zu analysieren
„In Zukunft wird niemand mehr ohne persönlichen Tutor lernen“, so Huang. Für ihn ist dieser Tutor längst Realität – in Form von ChatGPT Plus.
ChatGPT als Coach – für Selbstreflexion und Klarheit
Benioff ergänzt mit einem Augenzwinkern:
„Ich nutze ChatGPT vor allem als meinen Therapeuten.“
Was wie ein Witz klingt, offenbart eine ernstzunehmende Komponente: KI als Kommunikationsspiegel, der hilft, Gedanken zu ordnen, Entscheidungen zu hinterfragen – ohne direkt auf Feedback aus dem Team angewiesen zu sein.
Was heißt das für Fachrollen in Accounting, Finance, Legal & Tax?
Was für CEOs längst Alltag ist, wird auch für Fachkräfte zum Schlüssel: Die Fähigkeit, mit KI als Partner zu denken – nicht nur zu delegieren.
Mit den richtigen Prompts wird ChatGPT zum:
- Sparringspartner für Controller:innen (z. B. bei der Kommentierung von KPI-Abweichungen)
- Ideengeber für Steuerberater:innen (z. B. bei komplexen Fallanalysen)
- Strukturhelfer für Legal Experts (z. B. bei Vertragsprüfung oder DSGVO-Checks)
- Assistent für Buchhalter:innen (z. B. bei Monatsabschluss oder Fehlersuche)
Der Schlüssel liegt dabei nicht im Tool – sondern im Prompt.
Rollenbasierte Prompts: Vom Ad-hoc-Chat zur strukturierten Unterstützung
Was CEOs intuitiv tun, kannst du systematisieren:
Mit rollenbasierten Prompt-Vorlagen definierst du:
- wer ChatGPT sein soll (z. B. ein erfahrener CFO, ein sachlicher Prüfer)
- was analysiert oder entwickelt werden soll (z. B. Bericht, Mail, Plan, Szenario)
- wie die Antwort aufgebaut sein soll (z. B. stichpunktartig, im Management-Ton, mit Risikohinweisen)
Dadurch wird aus einem generischen KI-Tool ein individueller, verständnisvoller und wertvoller Arbeitsassistent – vergleichbar mit dem „Tutor“ oder „Coach“ der CEOs.
Fazit: Die neue Führungskraft kennt ihre Prompts
Ob C-Level oder Fachkraft: Wer generative KI einsetzen will, braucht Führungskompetenz im Denken, nicht nur in der Organisation.
Die besten Ergebnisse erzielt nicht, wer die klügste Frage stellt – sondern wer den klügsten Rahmen vorgibt. Deine rollenbasierten Prompts liefern genau das: Den Kontext, die Zielrichtung und die Denkstruktur für produktive KI-Nutzung.
Quelle:
Sherin Shibu (2024): How the CEOs of Salesforce and Nvidia Use ChatGPT, Entrepreneur.com, 19. September 2024
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