Künstliche Intelligenz (KI) wird als zentrales Zukunftstool für die Abschlussprüfung gehandelt. Doch während Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Millionen in entsprechende Lösungen investieren, zeigt die Realität ein anderes Bild: KI ist in der Praxis kaum angekommen.
Laut einer aktuellen Studie von PwC, die im FINANCE Magazin vorgestellt wurde, erkennen zwar drei Viertel der Unternehmen die strategische Relevanz von KI für die Wirtschaftsprüfung – doch nur 12 % nutzen sie derzeit überhaupt nennenswert.
Zwischen Anspruch und Realität: KI-Einsatz auf Sparflamme
Die Zahlen sind eindeutig:
- 75 % der Unternehmen erwarten, dass KI die Wirtschaftsprüfung massiv verändern wird
- Doch nur 12 % setzen sie heute schon aktiv ein – und das meist nur in geringem Umfang
- 88 % geben an, dass KI aktuell keinen oder nur geringen Einfluss auf die Abschlussprüfung hat
Das ist besonders bemerkenswert, da nahezu alle großen Prüfgesellschaften berichten, dass sie KI bereits regelmäßig einsetzen – etwa zur Datenanalyse oder zur Unterstützung von Dokumentationen.
Warum die Umsetzung so schleppend verläuft
Die Studie nennt drei zentrale Gründe für den Rückstand:
1. Datenschutz & Regulatorik
86 % der Befragten sehen im Datenschutz das größte Hemmnis. Der Zugriff auf sensible Finanzdaten ist stark eingeschränkt – was automatisierte, modellgestützte Prüfungen erschwert.
2. Standardlösungen vs. individuelle Anforderungen
Nur 4 % der Unternehmen planen, eigene KI-Systeme zu entwickeln. 30 % setzen auf marktübliche Tools – die jedoch kaum auf die Komplexität individueller Prüfprozesse zugeschnitten sind.
3. Investitionsbarrieren & Governance
Viele Vorstände oder Aufsichtsräte scheuen Investitionen in KI-basierte Prüfmethoden – u. a. wegen unklarer ROI-Strukturen und unkonventioneller Preismodelle (z. B. nutzungsbasiert statt stundenbasiert).
Welche Tools heute tatsächlich genutzt werden
Laut Studie dominieren aktuell drei datenanalytische Technologien:
- Analyse von Hauptbuchkonten
- Prozess- & Transaktionsanalysen
- Tools für die Prüfung von Nebenbüchern
Hochautomatisierte, KI-basierte Prüfagenten, die z. B. eigenständig Auffälligkeiten erkennen oder Berichte generieren, sind derzeit noch selten.
Wo rollenbasierte Prompts helfen können – heute schon
Du bietest eine Lösung für genau die Lücke, die die Studie offenlegt:
strukturierte, rollenbezogene Prompts, die Unternehmen helfen, KI sinnvoll, sicher und sofort einzusetzen – ohne eigene Tools entwickeln oder komplexe Infrastrukturen aufbauen zu müssen.
Typische Use Cases deiner Prompt-Vorlagen:
| Rolle | Prompt-Einsatz |
|---|---|
| Audit-Team | Prüfung von Bilanzpositionen, formale Konsistenzanalysen, Prüfplanstrukturierung |
| Compliance Officer | Regelprüfung, DSGVO-Checks, Risikoeinstufung |
| Tax Manager | Kommentierung steuerlicher Sachverhalte, Entwurf von Prüfvermerken |
| Controller:innen | Vorab-Kommentierung von Abweichungen für die Wirtschaftsprüfer |
| Legal Counsel | Prüfung von Vertragsrisiken im Audit-Umfeld |
Mit solchen Prompts wird KI nicht zur Blackbox, sondern zu einem verlässlichen Assistenten mit klaren Instruktionen, Prüffragen und Rollenverständnis.
KI löst den Fachkräftemangel (noch) nicht – aber sie hilft
Viele Wirtschaftsprüfungsgesellschaften setzen auf KI, um Personalengpässe abzufedern. Die Studie warnt jedoch:
Die zunehmende Komplexität und Regulierung führt dazu, dass der Personalbedarf eher steigt als sinkt.
KI kann Aufgaben abnehmen – aber nicht die Verantwortung für Urteile, Interpretation und Risikobewertung. Das macht umso deutlicher: Wer KI einführt, braucht gute Prompt-Logik, fachlich fundierte Anleitung und dokumentierte Strukturen.
Quelle:
Katharina Kleint (2025): KI in der Wirtschaftsprüfung – hohe Relevanz, geringer Einfluss, FINANCE Magazin, 26. Mai 2025
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