Chatbots waren nur der Anfang. Jetzt kommt die nächste Stufe: LLM-Agenten, also KI-Systeme, die nicht nur Fragen beantworten, sondern ganze Arbeitsabläufe eigenständig durchführen – mit Tools, Entscheidungslogik und Rollenverständnis.
Ein praxisorientierter Leitfaden von OpenAI zeigt, wie Unternehmen solche Agenten erfolgreich aufbauen – und was es braucht, damit sie zuverlässig, sicher und produktiv arbeiten.
Was ist ein Agent – und was nicht?
Ein Agent ist mehr als ein einfacher Chatbot. Er ist ein autonomer Workflow-Operator, der:
- auf ein großes Sprachmodell (LLM) zugreift
- externe Tools (z. B. APIs, Datenbanken, Anwendungen) nutzt
- durch strukturierte Instruktionen gesteuert wird
- bei Fehlern reagiert, selbstständig Entscheidungen trifft – oder den Menschen einbindet
Beispiel: Während ein Chatbot eine Rechnungssumme erklärt, könnte ein Agent automatisch offene Posten analysieren, Rückfragen formulieren und Handlungsempfehlungen generieren – vollständig im Rahmen vordefinierter Regeln.
Bausteine eines Agenten – und ihre Bedeutung für dein Unternehmen
Laut dem Guide bestehen Agenten aus drei Komponenten:
- Modell: Das LLM, das analysiert, denkt, entscheidet
- Tools: Schnittstellen zur Außenwelt (z. B. E-Mail, Datenbank, CRM, PDF-Parser)
- Instruktionen: Klar definierte Rollen- und Handlungsvorgaben
Je besser diese drei Komponenten abgestimmt sind, desto stabiler, nachvollziehbarer und produktiver wird der Agent. Und genau hier liegt dein Mehrwert: Mit rollenbasierten Prompt-Vorlagen strukturierst du die Instruktionen für diese Agenten – sicher, effizient und fachnah.
Für welche Aufgaben lohnen sich Agenten?
Nicht jeder Prozess braucht gleich einen Agenten. Aber laut Guide eignen sich besonders:
- komplexe Entscheidungen mit vielen Ausnahmen (z. B. Rückerstattungsprüfung)
- Regelwerke, die schwer zu warten sind (z. B. Vertragsbedingungen, Compliance-Schemata)
- unstrukturierte Daten (z. B. Kunden-E-Mails, Dokumente, interne Wissensdatenbanken)
Gerade in Buchhaltung, Controlling, Steuerberatung oder Legal gibt es viele solche Szenarien: Rechnungsprüfung, interne Kontrollsysteme, Vertragsanalyse, steuerliche Sachverhaltsbewertung.
Orchestrierung: Einzel- oder Multi-Agent?
Der Guide unterscheidet zwei Modelle:
1. Single-Agent-Systeme
Ein Agent erledigt den gesamten Workflow. Gut geeignet für überschaubare Aufgaben mit klaren Regeln.
2. Multi-Agent-Systeme
Ein Hauptagent („Manager“) steuert mehrere spezialisierte Unteragenten. Ideal bei komplexen Prozessen mit unterschiedlichen Rollen – z. B. ein Legal-Agent, ein Compliance-Agent und ein Steuer-Agent, die gemeinsam an einem Fall arbeiten.
Mit deinen Rollen-Prompts lassen sich solche Agenten exakt kalibrieren – ohne jedes Mal neue Prompt-Logik zu entwickeln.
Guardrails: Sicherheit und Kontrolle in Echtzeit
Agenten sind mächtig – aber auch fehleranfällig. Deshalb betont OpenAI die Notwendigkeit sogenannter Guardrails, also:
- Sicherheits-Checks (z. B. für PII, sensible Begriffe)
- Kontextprüfungen (z. B. „Passt diese Antwort zur Nutzeranfrage?“)
- Eingabebegrenzungen und Mustererkennung
- Eskalation an Menschen bei Risiko oder Misserfolg
Du kannst Guardrails mit strukturierten Prompts pro Rolle definieren – etwa:
„Bevor du einen steuerlichen Vorschlag machst, prüfe, ob du auf alle Paragraphen Bezug nimmst.“ Oder: „Antworten in juristischen Fällen immer sachlich-neutral, vermeide Interpretationen.“
Dein Vorteil: Prompt-Vorlagen für stabile, skalierbare Agenten
Der Leitfaden ist klar: Der Erfolg eines Agenten steht und fällt mit der Qualität der Anweisungen. Diese müssen:
- explizit sein („Frage den User nach der Rechnungsnummer“ statt „Hole mehr Infos“)
- aus realen Prozessen abgeleitet sein (z. B. Standard Operating Procedures)
- flexibel kombinierbar sein – etwa über Prompt-Templates oder Variablen
Deine Prompt-Vorlagen liefern genau das:
✔ vorstrukturiert
✔ auf Fachrollen abgestimmt
✔ sofort integrierbar in Agenten-Architekturen
Quelle:
OpenAI (2024): A Practical Guide to Building Agents
openai.com/docs/agents
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Einsetzbar für:
- Einzelagenten mit Fokus (z. B. Audit-Assistent)
- Multi-Agent-Systeme mit klaren Rollen (z. B. Steuer + Recht + Buchhaltung)
- Regelbasierte Agenten mit eingebauten Sicherheitsvorgaben
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