Agentic AI: Wie Unternehmen mit KI-Agenten neue Produktivitätspotenziale heben – und warum Rollenprompts der Schlüssel sind

Autonome KI-Agenten – also Softwareprogramme, die selbstständig Aufgaben analysieren, priorisieren und ausführen – stehen im Zentrum der nächsten Stufe der KI-Revolution. Während Unternehmen bisher generative KI primär zur Text- oder Code-Erstellung einsetzten, zeichnen sich jetzt intelligente Arbeitsprozesse ab, die von KI orchestriert und umgesetzt werden.

Laut McKinsey (2025) werden Unternehmen, die dieses Potenzial frühzeitig erkennen, in den kommenden drei Jahren einen Wettbewerbsvorteil im Milliardenbereich realisieren können .


Was ist Agentic AI – und was macht sie besonders?

Agentic AI ist mehr als nur ein smarter Chatbot. Es geht um systematische Automatisierung und Entscheidungskompetenz, etwa in Form von:

  • Autonomen Task-Managern: KI identifiziert Workflows, strukturiert Aufgaben, priorisiert und delegiert sie weiter.
  • Multi-Agent-Kooperationen: Mehrere spezialisierte Agenten kommunizieren miteinander, um komplexe Prozesse in Einkauf, Controlling oder Personal effizient zu bearbeiten.
  • Self-Improvement-Loops: Die Agenten lernen kontinuierlich auf Basis ihrer Erfolge, Misserfolge und Feedbacks.

Damit wird nicht nur Zeit gespart – es entsteht ein neuer digitaler Teamlayer, der zwischen Mensch, Daten und System agiert.


Wie Unternehmen Agentic AI sinnvoll einführen

McKinsey schlägt ein sogenanntes Agentic AI Mesh vor – ein orchestriertes System aus modularen, aufgabenorientierten KI-Agenten. Diese greifen auf zentrale Wissensquellen, strukturierte Prompts und Governance-Logiken zurück. Entscheidend ist nicht nur die Technik, sondern auch die strukturelle Integration in den Arbeitsalltag.

Empfohlene Schritte:

  1. Use Cases klar definieren: z. B. Reporting, M&A-Scans, Vertragsprüfung, Monatsabschluss etc.
  2. Agenten rollenbasiert entwickeln: z. B. „CFO-Agent“, „Tax-Bot“, „Legal-Memo-Bot“.
  3. Governance-Strukturen festlegen: z. B. Entscheidungsspielräume, Eskalationslogik, Datenzugriff.
  4. Lernschleifen einbauen: Prompt-Tuning, Feedback-Kanäle, Performance-Review.

Unternehmen, die diese Systematik heute beginnen, werden laut McKinsey einen Produktivitätshebel von bis zu 40 % in einzelnen Fachbereichen erzielen können .


Konkrete Anwendungsfelder – auch für Finance & Co.

Agentic AI entfaltet ihre Wirkung besonders in wiederkehrenden, datenintensiven und regelbasierten Aufgaben. Beispiele:

  • Accounting: Buchungsvorschläge, Abstimmungslogik, Mahnwesen
  • Controlling: Forecast-Aggregation, Anomalie-Detektion, Szenarien
  • Legal: Vertragsanalyse, Fristenüberwachung, Compliance-Raster
  • Tax: Dokumentation nach GoBD, Prüfung von Steuerbescheiden
  • M&A: Due Diligence Agent, Bewertungsmodell-Assistent, Deal-Dossier

Dabei unterstützen rollenbasierte Prompts dabei, Agenten gezielt auf Aufgaben vorzubereiten – abgestimmt auf Fachsprache, Prozesslogik und Entscheidungsstruktur.


Fazit: KI-Agenten sind nicht die Zukunft – sie sind bereits Realität

McKinsey zeigt: Agentic AI ist kein hypothetisches Konzept – es ist ein strategisches Asset, das Unternehmen 2025 in ihre DNA aufnehmen müssen. Es geht dabei nicht mehr um einzelne Tools, sondern um koordinierte, lernfähige KI-Einheiten, die sich in Fachrollen und Prozesse einfügen.


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