Die Frage, ob sich das Lernen von Programmieren angesichts der Fortschritte in generativer KI überhaupt noch lohnt, ist berechtigt. Schließlich erzeugt ChatGPT in Sekundenschnelle funktionierende Codes, Tools und Skripte – oft sogar fehlerfrei. Aber: Wer jetzt denkt, Coden sei überflüssig geworden, verkennt die wahre Bedeutung dieser Fähigkeit.
Mehr als nur Code – ein Denk- und Strukturierungswerkzeug
Wie Karlie Kloss, Gründerin von Kode With Klossy, in einem Gespräch mit McKinsey betont, geht es beim Codenlernen nicht primär darum, Software zu entwickeln – sondern darum, Probleme strukturiert zu durchdenken, komplexe Sachverhalte zu abstrahieren und digitale Werkzeuge sinnvoll einzusetzen. Gemeinsam mit CEO Osi Imeokparia macht sie klar: Coding ist eine Kompetenz, die den Weg in unterschiedlichste Branchen öffnet – sei es im Marketing, in der Medizin oder im Finanzwesen.
„Codenlernen ist keine technische Pflichtübung, sondern ein Mindset – es trainiert Mustererkennung, Abstraktion und Problemlösung.“
(Quelle: McKinsey, „Why learning to code still matters“, Juli 2025)
Finanzabteilungen: Vom Verständnis zur Umsetzung
Gerade in der Finanzwelt ist diese Fähigkeit heute Gold wert: Viele Teams stehen unter enormem Zeitdruck, etwa im Rahmen von M&A-Transaktionen, Marktanalysen oder Planungszyklen. Zwar braucht es keine tiefgehenden Programmierkenntnisse – doch ein grundlegendes Verständnis für Code, Logik und KI-basierte Automatisierung ermöglicht es, deutlich schneller zu Ergebnissen zu kommen.
Playbooks statt Python – mit Prompts produktiv sein
Auch wenn du keine Zeile Python schreiben willst: Wer Prompts präzise formulieren kann und weiß, wie man ein Modell „füttert“, hebt sich ab. Genau hier setzt unsere Prompt-Bibliothek auf www.aoaiprompts.com an: Sie bietet Vorlagen, mit denen du auch ohne Coding-Wissen komplexe Analysen, DCF-Bewertungen oder Business Cases automatisiert erstellen kannst.
Statt langwierig Excel-Modelle zu bauen oder auf Analyst:innen zu warten, kannst du direkt mit deinem Prompt ein erstes Modell erzeugen – und dieses dann gemeinsam mit der Finanzabteilung verfeinern. Win-Win: Zeitersparnis, Struktur und bessere Entscheidungen.
Fazit: Lernen lohnt sich – aber nicht zwingend klassisch
Wer heute coden kann – oder zumindest versteht, wie digitale Tools denken – ist klar im Vorteil. Denn: KI ersetzt nicht Menschen, sondern hebt sie auf ein neues Level. Der Schlüssel liegt nicht nur im Schreiben von Code, sondern im strategischen Denken in digitalen Systemen.
„Courage ist der Input, Confidence ist der Output“ – so bringt es Osi Imeokparia auf den Punkt.
Quellenhinweis
Dieser Beitrag basiert auf dem Gespräch zwischen Karlie Kloss, Osi Imeokparia und Lareina Yee in:
„Why learning to code still matters“, McKinsey & Company, Juli 2025
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